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Die Vaillant Group trägt Verantwortung – gegenüber der Umwelt, den Mitarbeitenden und der Gesellschaft. Als ein führender Anbieter von Wärmepumpen leistet das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung im Gebäudesektor. Nachhaltigkeit bildet das Fundament, auf dem alle unternehmerischen Entscheidungen fußen. Alle Aktivitäten und die damit verbundenen Ziele bündelt die Vaillant Group seit 2010 in ihrem Nachhaltigkeitsprogramm SEEDS.
SEEDS steht für „Sustainability in Environment, Employees, Development & Solutions and Society“ – also „Nachhaltigkeit in den Bereichen Umwelt, Mitarbeitende, Entwicklung & Lösungen und Gesellschaft“. In diesen vier Fokusfeldern verfolgt das Unternehmen verbindliche, messbare Ziele und setzt konkrete Maßnahmen um, deren Ergebnisse regelmäßig überprüft werden.
Eine 50-prozentige Halbierung der CO2-Emissionen bis 2030 wird erreicht durch:
Optimierung des Energiebedarfs in Produktionsprozessen und Gebäuden
Investitionen in eine umweltfreundliche Fahrzeugflotte
100 % Strom aus erneuerbaren Energien
Diversity, Equity & Inclusion (DEI): Gleichbehandlung und Wertschätzung aller Mitarbeitenden
Individualisierte Programme zur Weiterbildung und -entwicklung aller Mitarbeitenden
Bevorzugt interne Nachbesetzung von Management-Positionen
Klares Ziel bei der Arbeitssicherheit: keine Arbeitsunfälle. Auf dem Weg dorthin soll die Unfallhäufigkeit (Lost time injury frequency rate - LTIFR) in den nächsten fünf Jahren um 25 % zurückgehen.
Die Vaillant Group ist Mitglied des Zero Accident Forums (ZAF). Das ZAF ist ein branchenübergreifendes Netzwerk mit dem Ziel, Arbeits- und Wegeunfälle auf null zu reduzieren.
Das Forum wurde vom Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) initiiert und wird von ihr fachlich begleitet.
Im Fokus stehen der strukturierte Erfahrungsaustausch und das Teilen bewährter Lösungen. So stärkt das Netzwerk die Sicherheitskultur in den teilnehmenden Unternehmen und treibt die kontinuierliche Verbesserung von Arbeitssicherheit voran.
Führender Anbieter von umweltfreundlichen Wärmepumpen
Reduktion des CO2-Fußabdrucks entlang des gesamten Produktlebenszyklus
Beitrag zur Kreislaufwirtschaft durch ein recyclingfähiges Produktdesign und den bevorzugten Einsatz von Sekundärrohstoffen
Höchste Qualitätsansprüche für eine lange Haltbarkeit und Reparierfähigkeit
Minimierung von Verpackungsabfällen
Umfassende Prozesse zur Einhaltung von Menschenrechten in einem gruppenweiten Social Compliance Management System
Klare, verpflichtende Umwelt- und Sozialstandards auch für unsere Lieferanten
Exklusive Partnerschaft mit SOS-Kinderdörfer weltweit seit 2013
Bekenntnis zu den 10 Prinzipien des UN Global Compact
Seit über zehn Jahren pflegt die Vaillant Group eine exklusive Partnerschaft mit den SOS-Kinderdörfern weltweit.
Mit überprüfbaren und transparenten Klimazielen und der Reduktion von Treibhausgasemissionen im Geschäftsbetrieb nimmt die Vaillant Group ihre unternehmerische Verantwortung wahr. Das Ziel lautet, einen Beitrag zu den globalen Klimazielen zu leisten.
* im Vergleich zum Basisjahr 2018
Die Vaillant Group folgt dem Ansatz von wissenschaftsbasierten Klimazielen (Science Based Targets) und hat sich nach den Vorgaben der Science Based Targets initiative (SBTi) ambitionierte Ziele gesetzt. Auf diese Weise werden im eigenen Geschäftsbereich (Scope 1+2) sowie in der Wertschöpfungskette (Scope 3) CO2-Emissionen substanziell reduziert.
Bereits seit dem Jahr 2018 ermittelt die Vaillant Group jährlich Treibhausgasemissionen auf der Grundlage der Energieverbräuche (Kraftstoffe, Gas, Strom und Fernwärme) nach den Vorgaben des Greenhouse Gas Protocol, einem weltweit anerkannten Standard zur Ermittlung und Bilanzierung von Treibhausgasemissionen.
Grüner Strom: Bereits seit 2020 beziehen alle Standorte der Vaillant Group Strom aus erneuerbaren Energiequellen.
Optimierung des Energiebedarfs: Zahlreiche Effizienzmaßnahmen, die Umstellung auf elektrische Dienstwagen oder die Umrüstung vorhandener Heizanlagen in Firmengebäuden auf hybride Systeme tragen dazu bei, den Gasverbrauch der Vaillant Group und die damit verbundenen CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren.
Umweltmanagementsystem: An den Produktions- und Entwicklungsstandorten erfolgen kontinuierlich weitere Maßnahmen, um Energie- und Wasserverbräuche sowie Abfallmengen zu reduzieren.
Sukzessive wird an allen Standorten ein Energiemanagement nach ISO 50001 eingeführt. An den Standorten Remscheid, Bergheim sowie im Markt Deutschland ist dies bereits erfolgreich abgeschlossen (Stand Mai 2026), während die Einführung in China als nächster Schritt bevorsteht.
Eigene Fahrzeugflotte: Schrittweise erfolgt der Umstieg auf sparsame und – wo möglich – elektrifizierte Modelle. Bis 2030 soll der Anteil von Elektrofahrzeugen auf mindestens 25 bis 30 Prozent anwachsen. Parallel trägt das Unternehmen selbst zum Ausbau der Ladeinfrastruktur an seinen Standorten bei.
Wälder sind in der Lage, das klimaschädliche Treibhausgas CO2 zu binden. In Costa Rica betreibt die Vaillant Group ein eigenes, nach Goldstandard zertifiziertes Projekt zur Wiederaufforstung degradierter Flächen. Zusätzlich engagiert sich das Unternehmen für den regionalen Naturschutz im Bergischen Land. Gemeinsam mit der Waldgenossenschaft Remscheid hat die Vaillant Group ein Aufforstungsprojekt an der Neyetalsperre initiiert.
Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen – die Sustainable Development Goals (SDGs) – bilden einen global anerkannten Rahmen für eine sozial gerechte, umweltverträgliche und wirtschaftlich tragfähige Zukunft.
Das unternehmerische Handeln korrespondiert direkt mit den SDGs. Das Nachhaltigkeitsprogramm SEEDS konzentriert sich dabei insbesondere auf die Bereiche Umwelt, Mitarbeitende, Entwicklung & Lösungen und Gesellschaft. Indem die Vaillant Group Nachhaltigkeitsziele in die Unternehmenspraxis integriert, leistet sie nicht nur eigenen Beitrag zur Erfüllung der SDGs, sondern bindet über einheitlich hohe Standards ebenso Geschäftspartner, Lieferanten sowie Kundinnen und Kunden aktiv ein.
Zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen zählen auch soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung. Dazu engagiert sich die Vaillant Group in Netzwerken wie BAUM e.V. und der Based Targets Initiative.
Die Vaillant Group ermittelt Emissionen nach dem international anerkannten Greenhouse Gas Protocol. Es unterscheidet Emissionen nach sogenannten „Scopes“, also Verantwortungsbereichen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Während Scope 1 und Scope 2 in direkter Verantwortung des Unternehmens liegen, handelt es sich bei Scope 3 um eine geteilte Verantwortung mit Lieferanten, Partnern und Endanwendern.
Scope-1-Emissionen entstehen durch den Einsatz fossiler Energien wie Gas und Kraftstoffe in Produktions- und Verwaltungsgebäuden sowie in der Fahrzeugflotte.
Scope-2-Emissionen resultieren aus eingekauftem Strom, Wärme und Kälte. Neben Kohlendioxid werden auch alle weiteren relevanten Treibhausgase gemäß Kyoto-Protokoll berücksichtigt. Zur besseren Vergleichbarkeit werden diese in CO2-Äquivalente umgerechnet.
Scope-3-Emissionen entstehen in der vor- oder nachgelagerten Wertschöpfungskette. Dazu gehören Emissionen der eingekauften Güter und Dienstleistungen, aus der Lieferkette, aus Transporten sowie der Nutzung der Produkte. Die Verantwortung für diese Treibhausgase teilt sich die Vaillant Group mit Lieferanten, Geschäftspartnern sowie Kundinnen und Kunden. Der Umfang der Emissionen, die während des Betriebs eines Heizsystems entstehen, ist abhängig von der Energiequelle, dem Energiestandard des Gebäudes und individuellen Heizgewohnheiten. Mit hocheffizienten Technologien und moderner Regelungstechnik ermöglicht die Vaillant Group ihren Kundinnen und Kunden, Energieverbrauch und CO2-Ausstoß spürbar zu senken.
Das Ziel der Vaillant Group ist es, die Wahrung der Menschenrechte im Unternehmen sicherzustellen, auf ihre Einhaltung entlang der globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten im Rahmen unserer Einflussmöglichkeiten hinzuwirken, Transparenz über mögliche Risiken zu erlangen und Maßnahmen bei Verstößen gegen Menschenrechte zu ergreifen. Im gruppenweiten Code of Conduct sind neben Standards zum Umweltschutz auch die Achtung der Menschenrechte verankert.
Die Grundsatzerklärung der Vaillant Group zur Achtung der Menschenrechte gilt für alle Mitarbeitenden.
Im Bereich der Lieferkette verfügt die Vaillant Group über einen Supplier Code of Conduct. Er umfasst Vorgaben zu Menschenrechten, Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Sicherheit, Umweltschutz, verantwortungsvollem und ethischem Geschäftsverhalten sowie dem Umgang mit kritischen Rohstoffen.