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Gebäude zählen zu den größten Energieverbrauchern und verursachen damit einen Großteil der klimaschädlichen CO2-Emissionen. In Europa entfallen rund 40 Prozent des Endenergieverbrauchs auf den Gebäudesektor, insbesondere für Raumwärme und Warmwasser. Im Umstieg auf umweltfreundliche Heiztechnik liegt somit ein maßgeblicher Hebel für die Dekarbonisierung. Zudem wird Europa durch die Nutzung eigener erneuerbarer Energieträger unabhängiger von Energieimporten. Mit effizienten Produkten und Servicedienstleistungen trägt die Vaillant Group zum Gelingen der Energiewende bei.
(Stand: 2024)
Eine Dekarbonisierung im Gebäudebereich ist nur möglich, wenn die Wärmeversorgung umgestellt wird – weg von fossilen Energieträgern, hin zu Technologien wie Wärmepumpen, die erneuerbare Energiequellen nutzen.
Die Technologie dafür steht bereit:
Wärmepumpen nutzen kostenlos und hocheffizient Umweltwärme zum Beispiel aus der Umgebungsluft, dem Boden oder dem Grundwasser.
Photovoltaikanlagen erzeugen Strom direkt vor Ort.
Energiespeicher sorgen dafür, dass diese Energie aus regenerativen Quellen zeitversetzt genutzt werden kann.
Digitale Energiemanagementsysteme verknüpfen alle Komponenten und optimieren so den Betrieb der Wärmepumpe – für noch mehr Effizienz und weniger Emissionen. Bei Bedarf werden die Parameter der Wärmepumpe automatisch angepasst – Energieverbräuche und -kosten lassen sich so um bis zu 15 Prozent reduzieren.
Das Zusammenspiel der Systeme macht Haushalte unabhängiger von fossilen Rohstoffen und senkt nachhaltig die Betriebskosten. Auf diese Weise profitieren Immobiliebesitzer von niedrigeren Energieausgaben bei gleichbleibend hohem Komfort. Zugleich ist dies eine Investition in den Werterhalt und die Wertsteigerung von Immobilien.
Komfort und Nachhaltigkeit auf einen gemeinsamen Nenner gebracht: Produkte der Vaillant Gruppe tragen entscheidend zur Dekarbonisierung des Gebäudesektors bei – in Neubauten ebenso wie in der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden.
Ein zentraler Fokus liegt auf dem Einsatz von Wärmepumpen. Sie arbeiten mit rund 75 Prozent erneuerbarer Energie, für den Betrieb benötigen sie lediglich 25 Prozent Strom. Wenn diese Antriebsenergie aus regenerativen Quellen stammt, ist die Anlage im Betrieb vollständig emissionsfrei. Damit gehören Wärmepumpen zu den wichtigsten Technologien, um den Gebäudesektor klimaneutral umzubauen.
Gas-Brennwertgeräte lassen sich in hybriden Systemen auch mit Technologien auf Basis erneuerbarer Energien koppeln. Zudem kann die aktuelle Brennwertgeräte-Generation von Vaillant bereits mit einem Wasserstoffanteil von bis zu 20 Prozent betrieben werden. Für Brennwert-Geräte bis 30 kW ist ein Umrüstkit zum Betrieb mit 100 Prozent Wasserstoff verfügbar.
Der Handlungsrahmen für die Dekarbonisierung ist durch globale Klimaabkommen und das EU-Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 vorgegeben. Als Zwischenetappe sollen bereits bis 2030 die CO2-Emissionen in der Europäischen Union um 55 Prozent sinken.
Hoher Renovierungsbedarf im Gebäudebestand
Mit einer Renovierungswelle will die EU das Erreichen dieser Ziele unterstützen und die Modernisierung im Gebäudebestand beschleunigen. Das Ziel: Bis 2030 soll die Zahl die Renovierungsrate von Gebäuden auf mindestens 2 Prozent verdoppeln.
Ein Fokus liegt dabei auf der Erneuerung bestehender, ineffizienter Heizungsanlagen. Moderner, effizienter Heiztechnik wie Wärmepumpen kommt eine Schlüsselrolle zu, um den Energiebedarf und den CO2-Ausstoß nachhaltig zu senken.