Platzwunder mit Stil
Wie eine Wärmepumpe einen Altbau in Bochum energetisch zukunftssicher macht.
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Die Vaillant Group ist ein führender Anbieter von energiesparenden und umweltfreundlichen Wärmepumpen. Diese beziehen rund drei Viertel ihrer Energie kostenlos aus der Umwelt und sind für die meisten Gebäude geeignet.
In der Serie 'Die Zukunft hat begonnen' stellen wir besondere Gebäude und architektonische Projekte vor, die eines gemeinsam haben: den Einsatz von Wärmepumpen, die wirtschaftlich und umweltfreundlich Heizkomfort bieten.
Der Wunsch, nachhaltiger zu leben, ist in Dänemark weit verbreitet. Laut Umfragen wollen acht von zehn Menschen in dem skandinavischen Land umweltbewusster leben. Das war auch das Ziel von Jette und Simon Bullinger, als sie vor einigen Jahren mit dem Bau ihres Hauses begannen. Grün bauen und wohnen, ohne auf Ästhetik, Raumklima und Komfort zu verzichten.
Wenn Jette und Simon an die Bauphase zurückdenken, erinnern sie sich an viele Überlegungen, worauf sie in ihrem neuen Zuhause Wert legen. „Viele Leute glauben, dass umweltfreundliches Wohnen ein bisschen dogmatisch und unbequem ist. Aber man kann umweltfreundlich bauen, ohne gleich in ein lehmverkleidetes Strohhaus zu ziehen“, sagt Simon. Und Jette ergänzt: „Man kann im Dschungel der Nachhaltigkeitskriterien ein wenig verloren gehen. Aber es muss nicht so kompliziert sein. Die Wärmequelle ist sehr wichtig, denn sie ist etwas, das lange Zeit bestehen bleibt.“
Bei der Wahl der Wärmeversorgung mussten sich die Bullingers zwischen Fernwärme und einer Heizung entscheiden. Letztlich fielen zwei Faktoren ins Gewicht. Erstens unterscheiden sich Fernheizwerke in der Verbrennung erheblich. Die Wärmeerzeugung kann besonders umweltfreundlich sein. Sie ist es aber nicht zwangsläufig. Zweitens galt es, den finanziellen Aspekt zu berücksichtigen. Gas war teurer, und obwohl Fernwärme an ihrem Wohnort im Jahr 2028 tatsächlich eine Option sein wird, erwies sich die Wärmepumpenlösung als die bessere Alternative.
Da der Energieverbrauch der Heizung gering und das Haus sehr gut isoliert ist, genügt bereits eine kleine Wärmepumpe, um den Wärmebedarf der Familie zu decken. Wichtig war den Bullingers darüber hinaus, dass sich ihre Wärmepumpe für den Einsatz im nordischen Klima eignet und möglichst in der Nähe hergestellt sein sollte. Denn: Ein Import eines Produkts vom anderen Ende der Welt verursacht schließlich nicht wenige Schadstoffemissionen. Außerdem spielte das Kältemittel eine wichtige Rolle in der Gesamtumweltbilanz. Im Vergleich konnte die Vaillant Wärmepumpe in allen Punkten überzeugen.
Bevor Familie Bullinger in ihr Traumhaus einzog, rechneten die Bauleute damit, dass die Wärmepumpe hörbare Betriebsgeräusche verursachen würde. „Einmal stand ich neben der Wärmepumpe und wartete darauf, dass das Gebläse tatsächlich anspringt“, sagt Simon. „Und dann stellte ich fest, dass sie zwar läuft, ich sie aber nicht wirklich hören kann. Es hat mich sehr überrascht, dass es einen so großen Unterschied zwischen dem wahrgenommenen Geräusch und dem gemessenen Pegelwert gibt, den wir ablesen konnten.“
Die Geräuschemissionen von Wärmepumpen ist von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich. Vaillant legt besonderen Wert darauf, die Geräuschemissionen so gering wie möglich zu halten, weil dies für Kunden ein sehr wichtiges Entscheidungskriterium darstellt.
Das Ergebnis ist ein dreistöckiges Haus, das etwa 200 Meter vom Hafen von Hvidovre entfernt liegt. Und ein Haus, das lediglich halb so viel CO2 ausstößt, wie erst noch kommende verschärfte Grenzwerte für Einfamilienhäuser in Dänemark vorgeben.
Sowohl Jette als auch Simon würden anderen, die über umweltfreundliches Bauen und Wohnen nachdenken, empfehlen, sich von Fachleuten beraten zu lassen. „Ich glaube, viele Menschen entscheiden sich für dasselbe wie ihr Nachbar, weil sie glauben, das ist normal. Aber vielleicht hat der Nachbar dasselbe gedacht. Wir sind zum Beispiel keine Experten für Wärmepumpen, aber wir haben Leute gefragt, die sich damit auskennen“, sagt Jette. „Eine Wärmepumpe ist eine große Investition, aber es ist wichtig, langfristig zu denken.“