Verantwortung für ein besseres Klima

Unternehmerischer Erfolg und Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft verbinden sich in der Vaillant Group zu einer Einheit.

Unser Nachhaltigkeitsprogramm SEEDS – erfolgreich in die zweite Runde

Verantwortung ist für die Vaillant Group alles andere als ein Modethema; sie gehört zu unserer DNA. Wir sind davon überzeugt, dass wir Verantwortung tragen für Umwelt, Gesellschaft und unsere Mitarbeiter. Auf dieser Grundlage haben wir das Nachhaltigkeitsprogramm SEEDS entwickelt. Denn für uns gilt: Wir sorgen für ein besseres Klima. In jedem Zuhause und unserer Umwelt.

Die Vaillant Group wird klimaneutral

SEEDS steht für „Sustainability in Environment, Employees, Development & Solutions and Society“. Übersetzt bedeutet das: Nachhaltigkeit in den Bereichen Umwelt, Mitarbeiter, Entwicklung & Lösungen und Gesellschaft. In diesen vier Fokusfeldern setzt das Nachhaltigkeitsprogramm konkrete, messbare Ziele. Was im Jahr 2011 mit Zielen für 2020 begann, geht nun in die nächste Runde. Wir haben uns auch für 2030 viel vorgenommen und in allen vier Fokusfeldern konkrete Ziele gesetzt.

Eines davon: Die Vaillant Group wird klimaneutral. Bis 2030 wollen wir die CO₂-Emissionen des Unternehmens halbieren. Unvermeidbare Emissionen gleichen wir durch Aufforstungsprojekte aus. Damit trägt die Vaillant Group zum Erreichen der Klimaschutzziele des Pariser Abkommens von 2015 bei. Es sieht vor, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

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Ambitionierte Vorgaben und konkrete Maßnahmen

Im Jahr 2011 haben wir SEEDS im Unternehmen eingeführt. Was SEEDS charakterisiert, sind konkrete Kennzahlen. Diese machen Ziele mess- und überprüfbar. So stellen wir maximale Transparenz sicher.

Bis 2030 soll unser Nachhaltigkeitsprogramm SEEDS weitere Früchte tragen – und einen ganzen Wald wachsen lassen. Begleiten Sie uns!

Ressourcen schützen, Energie einsparen, Emissionen reduzieren, Abfälle vermeiden

Umwelt

Ressourcen schonen und verantwortungsvoll nutzen, konsequent auf grünen Strom setzen und den Energieverbrauch senken – dafür arbeiten unsere Umweltmanager und -managerinnen wie Nazife Yaman jeden Tag. Denn die Vaillant Group will die eigenen CO₂-Emissionen halbieren, um aktiv das Klima zu schützen. Unvermeidbare Emissionen wird sie durch Aufforstungsprojekte ausgleichen. Damit wird die Vaillant Group bereits ab 2020 ein klimaneutrales Unternehmen.

Es ergibt Sinn: Nachhaltigkeitsziele für und von Kollegen

Mitarbeiter

Die Vaillant Group hat sich zum Ziel gesetzt, Arbeitgeber der Wahl zu sein. Unsere Mitarbeiter bilden das Fundament und die Seele der Vaillant Group – jeder Einzelne leistet seinen persönlichen Beitrag zum Erfolg unseres Familienunternehmens.

Grüner wird’s nicht. Oder doch?

Entwicklung & Lösungen

Mit sechs Regeln, den 6 Green Rules, stellt die Vaillant Group sicher, dass Nachhaltigkeitskriterien bereits bei der Produktentwicklung berücksichtigt werden. Von Anfang an und über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Dies gilt sowohl für den effizienten Einsatz von Energie als auch für die Auswahl umweltschonender Materialien. Ein Meilenstein für mehr Nachhaltigkeit.

Soziale Verantwortung übernehmen – mit unserem Kerngeschäft

Gesellschaft

Die Vaillant Group übernimmt gesellschaftliche Verantwortung. Wir engagieren uns für sozialen Fortschritt und für das Wohlergehen der Mitmenschen – etwa durch unsere strategische Partnerschaft mit „SOS-Kinderdörfer weltweit“. Ein besonderes Augenmerk richten wir auf die Anerkennung der zehn Prinzipien des UN Global Compact und die Wahrung der Menschenrechte in unserer Lieferkette.

Interview mit Claudia Altenrath, Leiterin Nachhaltigkeitsmanagement

„Ein klimaneutrales Unternehmen zu sein, ist eine große Herausforderung. Wir sehen sie als Teil unserer Verantwortung.“

Frau Altenrath, wie haben zehn Jahre SEEDS die Vaillant Group verändert?

Claudia Altenrath: Wir sind seit 2011 definitiv ein nachhaltigeres Unternehmen geworden. Wir haben es geschafft, die meisten unserer für das Jahr 2020 gesetzten Ziele zu erreichen. Vor allem aber ist es uns gelungen, viele Unternehmensbereiche und auch Partner miteinzubeziehen. Beispiele dafür sind etwa die Nachhaltigkeitsbotschafter in den zentralen Unternehmensbereichen und den nationalen Vertriebsgesellschaften. Sie denken SEEDS mit und ermöglichen, Nachhaltigkeit ganz umfassend und breit zu leben. Das ist die Voraussetzung dafür, den nächsten Schritt zu machen.

Lassen Sie uns konkret werden. Wie sieht Ihre Bilanz nach der ersten Etappe SEEDS aus?

Claudia Altenrath: Wir haben sehr viele unserer Ziele, die wir uns für 2020 gesteckt hatten, erreicht. Im Bereich Umwelt waren wir schon zur Halbzeit so weit, sodass wir uns im Jahr 2016 neue, höhere Ziele gesetzt haben. Auch diese haben wir erreicht. Ähnliches gilt im Bereich Gesellschaft: Im Rahmen der Kooperation mit „SOS-Kinderdörfer weltweit“ haben wir 76 Projekte in 21 Ländern umgesetzt – eine wirklich beeindruckende Leistung unserer Mitarbeiter und Partner im Fachhandwerk. Wir sind dem UN Global Compact beigetreten, haben alle Lieferanten verpflichtet, die zehn Global-Compact-Prinzipien anzuerkennen – und haben in unseren Audits keinen kritischen Fall feststellen müssen. Aber natürlich gibt es auch Ziele, die wir nur fast erreicht haben.

Welche Ziele sind das und wie gehen Sie damit um?

Claudia Altenrath: Ganz klar: Wir arbeiten weiter daran, dass wir sie erreichen. Ein wesentliches Ziel im Fokusfeld Entwicklung & Lösungen war, den Produktumsatzanteil hocheffizienter Technologien und der Technologien, die erneuerbare Energien nutzen, auf 80 Prozent zu steigern. Wir haben ihn im Vergleich zum Basisjahr 2010 um rund 15 Prozent erhöht, das Ziel aber dennoch verfehlt. Die Unfallrate pro 200.000 Arbeitsstunden konnte von 2011 an gerechnet bereits mehr als halbiert werden, aber das reicht uns nicht: Wir möchten Arbeitsunfälle möglichst komplett vermeiden.

Nun ist die nächste Phase eingeläutet. Was steckt in SEEDS 2030?

Claudia Altenrath: Zunächst einmal besteht SEEDS weiterhin aus den vier Fokusfeldern Umwelt, Mitarbeiter, Entwicklung & Lösungen und Gesellschaft. In diesen vier Fokusfeldern formuliert SEEDS neue ambitionierte, konkrete und messbare Ziele, die wir regelmäßig nachhalten. Ein Ziel ragt dabei heraus: Wir wollen ein klimaneutrales Unternehmen sein.

Klimaneutralität ist für ein produzierendes Unternehmen eine große Herausforderung. Wie wollen Sie dieses Ziel erreichen?

Claudia Altenrath: Wir werden unsere eigenen CO₂-Emissionen bis 2030 schrittweise halbieren. Zurzeit sind das rund 56.000 Tonnen jährlich, die durch den eigenen Verbrauch von Strom und Gas sowie durch den Einsatz der Fahrzeugflotte anfallen. Bis 2030 sollen diese Emissionen auf 28.000 Tonnen jährlich sinken. Das wollen wir erreichen, indem wir noch stärker auf grünen Strom für Werke und Niederlassungen setzen, indem wir noch effizienter produzieren, indem wir Effizienzmaßnahmen für unsere Gebäude umsetzen und indem wir unsere Fahrzeugflotte vermehrt auf Elektromobilität umstellen. Die Emissionen, die wir noch nicht vermeiden können, kompensieren wir durch Aufforstungsprojekte.

Das bedeutet viel Aufwand an Zeit und letztlich auch Geld … Warum macht die Vaillant Group das?

Claudia Altenrath: Wir sind davon überzeugt, dass es sich auszahlt – für das Klima und auch für uns selbst. Wir nehmen unsere Verantwortung an. Damit leisten wir unseren Beitrag zum Pariser Klimaschutzabkommen, in dem sich die Nationen der Welt darauf verständigt haben, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren, um die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad, besser noch auf 1,5 Grad, zu beschränken. Als Familienunternehmen sehen wir diese Herausforderungen als Teil unserer Verantwortung. Wir nehmen ganz einfach unsere Vision ernst: „Wir sorgen für ein besseres Klima. In jedem Zuhause und unserer Umwelt.“

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Altenrath!