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Eine Partnerschaft für das Leben

Typisch Vaillant Group: Unsere Mitarbeiterin Alexandra Deschamps engagiert sich für das französische SOS-Kinderdorf Carros. Erst der Einsatz vieler Kollegen macht die sozialen Aktivitäten unseres Familienunternehmens möglich.

Global Compact, Stakeholder, CSR: Klingt technisch? Ist menschlich!

Gesellschaftliches Engagement hat bei der Vaillant Group eine lange Tradition: Unternehmerischer Erfolg und nachhaltiges Wachstum sind für unser Familienunternehmen eng mit der Orientierung an sozialen Maßstäben verbunden.

Folgerichtig fordert unsere Nachhaltigkeitsstrategie S.E.E.D.S. die Anwendung der Global-Compact-Standards in der Lieferkette, offene Dialoge mit unseren Stakeholdern und den Einsatz für sozialen Fortschritt – kurz: eine aktive Umsetzung der Strategie ins reale Leben. Doch was hat es damit auf sich?

Global-Compact-Prinzipien als praktizierter Standard

Die Vereinten Nationen haben zehn Prinzipien für soziale Verantwortung bestimmt – Standards zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Seit 2011 bekennt sich auch die Vaillant Group zu den Global-Compact-Prinzipien: Unser Unternehmen hat sich dazu verpflichtet, alle Aspekte nachhaltiger Unternehmensführung umzusetzen und bei Zulieferern auf Einhaltung der Standards zu achten. Heute beziehen wir bereits 100 Prozent unseres Standardeinkaufsvolumens über Partner, die die UN-Prinzipien erfüllen.

Stakeholderdialoge: am Puls der Erwartungen

Seit 2013 wissen wir noch mehr über unsere Interessengruppen: Mit dem Start systematischer Befragungen kommen Kunden, Partner, Lieferanten, Mitarbeiter und Gesellschafter der Vaillant Group regelmäßig zu Wort – und äußern in einem offenen Dialog ihre Erwartungen. Ein ermutigendes Ergebnis der ersten Befragungen ist, dass wir mit der strategischen Ausrichtung unseres Nachhaltigkeitsmanagements die Erwartungen der Stakeholder treffen. Das bestärkt uns in der Ausrichtung der Vaillant Group auf grüne, effiziente Produkte von der Entwicklung bis zum Recycling.

Soziales Engagement an den Standorten unseres Unternehmens

„Strategische Ausrichtung des CSR-Engagements“ - eine technisch anmutende Formulierung, die es in sich hat. Sie bringt eines unserer wichtigsten Nachhaltigkeitsziele auf den kürzesten Nenner. Diese Vorgabe hat die Tür für unseren vielschichtigen sozialen Einsatz an den Standorten des Unternehmens in Europa und China geöffnet.

Schwerpunkt ist die Förderung von Familien-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen. Besonders am Herzen liegt uns der Einsatz für SOS-Kinderdörfer – eine auf Dauer angelegte Partnerschaft, der sich zahlreiche Mitarbeiter mit Energie und Hingabe widmen. Erfahren Sie jetzt mehr über unsere Aktivitäten im französischen Kinderdorf Carros.

Die Freude der Kinder berührt mich jedes Mal aufs Neue.

Alexandra Deschamps koordiniert alle SOS-Kinderdörfer-Aktivitäten der Vaillant Group Frankreich und begeistert Kollegen dafür, sich ebenfalls für das Projekt zu engagieren. Dabei zeigt sich immer wieder, dass sich unsere Mitstreiter schnell mit der Partnerschaft identifizieren.

Breit angelegt, sicher aufgestellt: unsere Partnerschaft mit „SOS-Kinderdörfer weltweit“

Als an einem kühlen Herbsttag 2011 im SOS-Kinderdorf Battonya die Heiztechnik ausfiel, entschlossen sich unsere ungarischen Kollegen spontan zu unbürokratischer und kostenloser Hilfe. Diese aus dem Moment geborene lokale Aktion entwickelte das Vaillant Group Nachhaltigkeitsmanagement rasch zu einer internationalen Partnerschaft, die seit 2013 sogar vertraglich besiegelt ist – eine verlässliche Grundlage für eine Zusammenarbeit in allen Ländern mit Vaillant Group Standorten. Corporate Communications Manager Alexandra Deschamps ist verantwortlich für das Engagement der Vaillant Group Frankreich. Sie erklärt, wie sich unsere Partnerschaft mit „SOS-Kinderdörfer weltweit“ ganz praktisch gestaltet.

Als exklusiver Partner stellt die Vaillant Group ausgewählten SOS-Kinderdörfern kostenlos effiziente Heiztechnik zur Verfügung. Aber das ist doch sicher längst nicht alles?

Alexandra Deschamps: Bestimmt nicht! Die Heiztechnik versorgt die Kleinen zuverlässig mit Wärme und Warmwasser, außerdem senkt sie die Heizkosten für das jeweilige SOS-Kinderdorf deutlich. Im französischen SOS-Kinderdorf Carros haben wir zum Beispiel acht Brennwertgeräte installiert. Die weiteren Aktivitäten betreffen das persönliche Engagement unserer Mitarbeiter, das alltägliche Leben der Kinder und deren weitere individuelle Entwicklung.

Was heißt das konkret?

Alexandra Deschamps: Wir möchten den Kindern unsere Zeit schenken. Zeit, in der wir uns einbringen. Es ist meine Aufgabe, unsere Mitarbeiter dafür zu mobilisieren. Aber ehrlich gesagt muss ich nicht viel Mühe aufbringen, weil sich die Kollegen für unsere Partnerschaft begeistern und schnell mit viel Energie dabei sind.

Wie verbringen die Kollegen Zeit mit den Kindern?

Alexandra Deschamps: Da sind den Ideen keine Grenzen gesetzt. Unser Vertriebsmitarbeiter Salim Nadifi-Guelon hatte sich eine Weihnachtsüberraschung ausgedacht, indem er die Kinder zu einem Imbiss einlud. Sie haben sich riesig gefreut – und Salim ist seit seiner Weihnachtsaktion mit ganzem Herzen bei der Sache! Davon haben sich weitere Kollegen inspirieren lassen:
Ein Mitarbeiter möchte zum gemeinsamen Bogenschießen, ein anderer auf eine Autorennbahn einladen. Vieles ist möglich.

Dass hinter dem Engagement ein Unternehmen steht, ist für die Kinder wohl weniger spannend?

Alexandra Deschamps: Kommt darauf an. Die ganz Kleinen interessieren sich bestimmt noch nicht für diese Zusammenhänge. Aber ein Besuch im Werk Nantes macht den Kindern natürlich Spaß. Sie bestaunen Maschinen, die sie vorher noch nie gesehen haben, und sind fasziniert von den Fertigungsabläufen in der Produktion. Für die jugendlichen Bewohner des SOS-Kinderdorfs hat so ein Tag der offenen Tür eine ganz andere Bedeutung: Sie bekommen einen Eindruck vom Berufsleben und erfahren, dass ihnen unser Unternehmen Zukunftsperspektiven anbietet. Ganz konkret geben wir ihnen die Chance, bei uns auch eine Berufsausbildung zu beginnen oder ein Praktikum zu machen.

Und wenn sich die Jugendlichen für eine andere Karriere entscheiden möchten?

Alexandra Deschamps: Da erhalten die Jugendlichen Unterstützung vom Personalmanagement. Die Kollegen helfen ihnen zum Beispiel, Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Übrigens versuchen wir, unsere Partner aus den Verbänden, Tochtergesellschaften, bei Zulieferern und aus dem Fachhandwerk für unsere Sache zu gewinnen – damit die Jugendlichen aus möglichst vielen Angeboten wählen können.

SOS-Kinderdörfer sind dringend auf Spenden angewiesen. Bringt sich die Vaillant Group auch hier ein?

Alexandra Deschamps: Allerdings, und zwar ziemlich sportlich! Wir organisieren Events wie die „Go Sport Running Tour“ mit einem Mitarbeiter-Wettlauf rund um das Schloss Versailles. Für jeden gelaufenen Kilometer gab es eine Spende, alle Teilnehmer erhielten ein Shirt mit den Logos von Vaillant, Saunier Duval und natürlich von SOS-Kinderdörfer. Das war eine fröhliche Familienveranstaltung vor einem großen Publikum. Einige Kollegen hatten sogar ihre Kinder mitgebracht, damit auch der Nachwuchs für den guten Zweck mitlaufen konnte.

Wieviele Kilometer haben Sie geschafft?

Alexandra Deschamps: (lacht) Jetzt erwischen Sie mich aber auf dem falschen Fuß! Na, ganz so schlimm war es nicht, ich hatte vorher ein wenig geübt und bin fünf Kilometer gelaufen. Bei der nächsten Tour steigere ich mich, versprochen!

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Deschamps!

„Die Mitarbeiter spielen eine ganz wesentliche Rolle, wenn es um soziale Verantwortung geht.“

Frederik Lippert ist Senior Manager Unternehmenskommunikation der Vaillant Group. Im Gespräch erläutert er, wie die Partnerschaft mit „SOS-Kinderdörfer weltweit“ ins Leben gerufen wurde, wie sie sich entwickelt – und welche Bedeutung das persönliche Engagement der Mitarbeiter hat.

„SOS-Kinderdörfer und die Vaillant Group – das passt perfekt.“

Herr Lippert, wie begann die Partnerschaft der Vaillant Group mit „SOS-Kinderdörfer weltweit“?

Frederik Lippert: Der Anschub kam aus Ungarn. Im SOS-Kinderdorf Battonya war im Herbst 2011 die Heiztechnik ausgefallen. Die ungarischen Kollegen haben schnell gehandelt und alles organisiert. Das Projekt ist sehr gut gelaufen – für das SOS-Kinderdorf und für uns. Zudem waren wir zu dieser Zeit auf der Suche nach einem Leuchtturmprojekt im Bereich gesellschaftliches Engagement. Mit dem Bericht aus Ungarn haben wir bemerkt, dass hier der erste Schritt zu etwas Größerem gemacht worden ist. Nach internen Überlegungen haben wir Gespräche mit der Kinderhilfsorganisation geführt, um die Grundlagen einer langfristigen Kooperation auszuloten und gemeinsame Ziele zu verabreden. Schließlich entstand ein Fünf-Jahres-Vertrag.

Wie passt diese Partnerschaft zur CSR-Strategie der Vaillant Group?

Frederik Lippert: Unsere Strategie definiert Zielgruppen, Handlungsfelder und Instrumente. Als Familienunternehmen richtet sich die Vaillant Group bewusst an Familien sowie an Bildungs- und Sozialeinrichtungen. Außerdem müssen alle Kooperations- und Förderprojekte verbindlichen Förderkriterien genügen. Wir können in unserem Kerngeschäft mit unseren Produkten und unserem Know-how unterstützen und so ganz gezielt Klima- und Umweltschutz fördern. SOS-Kinderdörfer und die Vaillant Group – das passt wirklich perfekt.

Was genau ist Inhalt der Partnerschaft?

Frederik Lippert: Die Partnerschaft basiert auf zwei Säulen. Die erste Säule ist eine gruppenweite Lizenz, die uns zum exklusiven Partner für die kostenlose Bereitstellung von Heiztechnik macht. Innerhalb der einzelnen Vertriebsgesellschaften wird daran gearbeitet, lokale Projekte umzusetzen. Diese haben immer die Heiztechnik als Herzstück. Dazu können aber als zweite Säule weitere Formen der Unterstützung kommen. Wir wollen keine Strohfeuer im Sinne eines einmaligen Engagements, sondern mit einem fundierten Techniksupport den Grundstein für eine langfristige Partnerschaft legen.

Wie könnte so etwas aussehen?

Frederik Lippert: Ein schönes Beispiel ist wiederum Ungarn. Die Kollegen bieten den Jugendlichen, die ja das SOS-Kinderdorf mit 18 Jahren verlassen müssen, im Anschluss eine Ausbildung an. Sie begleiten die Kinder also weiter. Auch Frankreich hat sich einiges einfallen lassen. Es kann also ein ganz bunter Reigen an Unterstützungsleistungen werden, den wir mit unserem Know-how bestreiten können. Das liegt in der Verantwortung der einzelnen Länderchefs.

Wie weit ist die Ausweitung der Partnerschaft auf die gesamte Vaillant Group?

Frederik Lippert: Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung. Das Projekt ist noch sehr jung, der Vertrag wurde im August 2013 geschlossen. Dieses Jahr werden China, Polen und Rumänien aktiv werden. Die Ukraine hat schon etwas umgesetzt. Ungarn plant das zweite Projekt. Aktuell sind Förderprojekte in Deutschland in Planung. Wir merken zurzeit, dass der Geist von Battonya durch das Unternehmen getragen wird. Nun war dies eine strategische Entscheidung.

Welche Rolle spielen dabei die Mitarbeiter?

Frederik Lippert: Die Mitarbeiter spielen eine ganz wesentliche Rolle, wenn es um soziale Verantwortung geht. Zum einen möchten wir so unsere Attraktivität als Arbeitgeber weiter erhöhen. Ernst gemeintes soziales Engagement ist ein Recruiting-Faktor. Zum anderen braucht es aber auch schlichtweg das Herzblut der Kollegen. Wir merken, dass die Partnerschaft von der Belegschaft sehr aktiv angenommen wird, auch in Form persönlichen Engagements. Etwa wenn sich ein Länderchef zum Geburtstag Spenden für SOS wünscht oder eine Einkäuferin privat ein Patenkind bei SOS unterstützt.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Lippert!

Unser Bekenntnis zu gesellschaftlicher Verantwortung

Gesellschaftlicher Fortschritt und das Wohlergehen der Mitmenschen zählen zu den Zielen unserer Nachhaltigkeitsstrategie S.E.E.D.S. Die Vaillant Group übernimmt Verantwortung im Sinne der Global-Compact-Prinzipien, lebt soziales Engagement und führt offene Dialoge mit ihren Interessengruppen.

  • 10

    Global-Compact-Prinzipien als Standard

  • 1

    Partnerschaft mit „SOS-Kinderdörfer weltweit“

  • 1

    CSR-Strategie

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