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Pressemitteilung

Remscheid, 11. Mai 2015

Neue Heizung profitabler als Sparbuch

  • Investition in effiziente Heiztechnik als profitable Antwort auf niedrige Sparzinsen
  • Unklare Signale aus der Politik verunsichern deutsche Verbraucher
  • Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Wärmemarkt weiter rückläufig

„Die Zinsen sind im Keller.“ Dieser Satz, der bislang zur Beschreibung des niedrigen Zinsniveaus in der Europäischen Union diente, formuliert für deutsche Immobilienbesitzer zugleich auch eine sichere Renditechance. „Gerade in Zeiten langfristig steigender Energiepreise und historisch niedriger Zinsen auf Spareinlagen ist die Investition in ein neues, effizientes Heizsystem eine profitable Geldanlage“, betonte Dr. Carsten Voigtländer, CEO der Vaillant Group, im Rahmen der diesjährigen Jahrespressekonferenz des Familienunternehmens am 11. Mai in Düsseldorf. Durch den Tausch einer alten Heizungsanlage können Hausbesitzer ihre Energiekosten um 15 Prozent oder mehr senken. Bei durchschnittlichen Heizkosten eines Einfamilienhauses von etwa 1.900 Euro ist dies eine Einsparung pro Jahr von knapp 300 Euro. Bei einer Investition von beispielsweise 8.000 Euro für ein energiesparendes Gas-Brennwertgerät liegt die jährliche Rendite bei gleichbleibenden Kosten für Erdgas bei rund 4 Prozent. Steigen die Energiekosten an, erhöht sich die Rendite für den Immobilienbesitzer entsprechend. Das Zinsniveau bei Festgeldanlagen beträgt derzeit rund 1 Prozent. Zudem erhöht der Hausbesitzer den Wert seiner Immobilie und trägt gleichzeitig zum Umwelt- und Ressourcenschutz bei.

Unklare Signale aus der Politik

Die Impulse aus der Politik schaffen für Kunden allerdings wenig Klarheit. Ein dichtes Geflecht aus Gesetzen, Marktanreizprogrammen und verschiedenen Fördertöpfen sorgt bei dem modernisierungswilligen Immobilienbesitzer zunehmend für Unsicherheit. „Wir beobachten zurzeit eine sehr abwartende Haltung im Markt“, so Dr. Voigtländer. „Hilfreich wären stabile und langfristige politische Rahmenbedingungen, die den Verbrauchern eine klare Orientierung ermöglichen.“

Anteil erneuerbarer Energien geht zurück

Die Auswirkungen dieser Verunsicherung zeigen sich deutlich im deutschen Wärmemarkt. So war die Anzahl der installierten Heizungsanlagen, die regenerative Energien nutzen, erneut rückläufig. Die Energiewende im Keller droht zu scheitern. Wie dringend der Handlungsbedarf ist, zeigt sich indes nicht zuletzt beim Blick auf das durchschnittliche Alter der Heizungsanlagen. Von den hierzulande 18 Millionen installierten Heizsystemen sind drei Viertel veraltet. Durch den Austausch der Anlagen kann der Ausstoß von CO2 allein in Deutschland um rund 50 Millionen Tonnen pro Jahr reduziert werden. Zudem würde eine flächendeckende Modernisierung der Wärmeerzeuger maßgeblich dazu beitragen, weniger Energie zu verbrauchen und damit die Effizienzziele der Bundesregierung zu erreichen.

Die Vaillant Group ist ein international tätiges Unternehmen mit Hauptsitz in Remscheid, Deutschland, das in den Bereichen Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik tätig ist. Als einer der weltweiten Markt- und Technologieführer entwickelt und produziert die Vaillant Group maßgeschneiderte Produkte und Systeme und erbringt Dienstleistungen für Wohnkomfort. Das Produktportfolio reicht von effizienten Heizgeräten auf Basis herkömmlicher Energieträger bis hin zu Systemlösungen zur Nutzung regenerativer Energien. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte das Unternehmen, das sich seit seiner Gründung 1874 in Familienbesitz befindet, mit mehr als 12.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 2,3 Mrd Euro.

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Medienkontakt

Dr. Jens Wichtermann
Direktor Unternehmenskommunikation, Nachhaltigkeit & Politik

Telefon: +49 2191 18-2754
Fax:  +49 2191 18-2895
jens.wichtermann@vaillant-group.com